IRIS BOOKS verlegt Bücher über Gerard Wagner und sein von Rudolf Steiners Hinweisen inspiriertes malerisches Erbe.

Das erste Buch The Painter Gerard Wagner at the Cornish Art Colony 1924 1925 von Caroline Chanter erschien im November 2012.  2013 veröffentlichte der Verlag des Ita Wegman Instituts die deutsche Übersetzung dieses Buches unter dem Titel Der Weg Gerard Wagners – von Cornwall nach Dornach.

Das Buch erzählt von Gerard Wagners Studienzeit, zunächst als Schüler des postimpressionistischen Malers John Anthony Park in der Künstlerkolonie St. Ives in Cornwall und danach am Royal College of Art in London. Es folgt eine zusammenfassende Beschreibung von Wagners Leben im schweizerischen Dornach mit Schwerpunkt auf seinen künstlerischen Zielen und seinem malerischen Erbe.

100 Seiten, 84 Abb., Broschur, aus dem Englischen übersetzt von Margot M. Saar CHF 30,- / Euro 24,- / ISBN 978-3-905919-52-3
Versandkosten: CHF 6,-
postage and packing CHF 5.-

Lesen sie die Einführung von Peter Selg


Kommentare & Rezensionen

Austin Wormleighton, John Anthony Park Biograf,
Morning Tide, John Anthony Park and the Painter’s of Light. St Ives 1900-1950
“Ich möchte Ihnen (nochmals) zu diesem Buch gratulieren. Es liest sich äußerst interessant und ist durch die Sepia Fotografien besonders attraktiv. Ein Buch, dass gut aussieht und gut in der Hand liegt.“

Christopher Cooper, Waldorflehrer:
“Der interessant geschriebene Text zeugt von gründlicher Forschungsarbeit. Wenn das Buch auch vielleicht in der heutigen Zeit nicht gerade hohe Wellen schlagen wird, so denke ich doch, dass man es in 30, 50 oder 70 Jahren als hervorragende Dokumentation eines der größten Künstler des 20. Jahrhunderts  schätzen wird. Das erste Buch eröffnet wunderbare, lebendige Einblicke in die frühen Jahre und in die interessante Persönlichkeit John Parks.

Auszug aus der Buchbesprechung der Essayistin Barbara Bridge
Dieses schöne Buch eröffnet uns einen neuen und wenig bekannten Blick auf einen jungen Künstler, auf das Jahr, das er Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in St. Ives verbrachte, und auf seine Ausbildung und Skizzenreise in Frankreich mit dem bekannten englischen Postimpressionisten John Anthony Park. Weiterhin begleitet es Wagner durch sein Jahr am Royal College of Art in London, von wo er dann ins schweizerische Dornach umzog.

Das Buch ist anspruchsvoll gestaltet, mit Abbildungen von Gemälden und Fotografien (Kunstwerke an sich), die den Inhalt perfekt ergänzen und bereichern.

Das Buch versetzt uns auf wunderbare Weise in die Vergangenheit und lässt uns die Tiefe des künstlerischen Einflusses erahnen, den John Anthony Park auf den heranwachsenden Gerard Wagner ausübte. Die Skizzenreise in Frankreich im Jahre 1925 lässt uns die Zusammenarbeit der beiden Künstler lebendig miterleben.

Gerard Wagners Gemälde aus dieser Zeit verraten seinen früh entwickelten Sinn für Farbe und für das Arbeiten mit breitem Pinsel, das er später in Dornach in dramatisch-eindrucksvollen Gemälden umsetzte, z.B. in dem Bild „Jordantaufe“ mit seiner immensen Farbqualität. Wagners spätere Arbeiten sind Spiegel seiner inneren Reise in andere Welten und seiner lebenslangen ‚Suche nach Selbstenthüllung der Farbe‘. „Der Weg Gerard Wagners. Von Cornwall nach Dornach“ ist ein wunderbares Buch, das man immer wieder aus dem Regal nehmen möchte, um damit auf Fantasiereise zu gehen. Und es macht einen neugierig darauf, noch mehr zu erfahren.

David Tovey, Autor und Spezialist für Bücher über St. Ives.

David Tovey veröffentlichte unter anderem die Bücher:
St Ives Art pre-1890 – The Dawn of a Colony
Sea Change. Fine and Decorative Arts in St Ives.1914-1930
St Ives (1860-1930). The Artists and the Community. A Social History.
Alle Titel können direkt bei David Tovey bestellt werden: www.stivesart.info

“Es war mir nicht klar, dass Sie außer der Wagner-Biographie noch ein gesondertes Buch über seinen Aufenthalt in St. Ives schreiben. Aber es ist eine ausgezeichnete Studie und Sie verfügen über eine vorzügliche Sammlung seltener Fotografien. Ich habe mich besonders gefreut, ein Bild von Alfred Hartley zu sehen und zu lesen, dass die beiden Charlton Fortune in St. Tropez begegnet sind. Könnte das der Anlass für ihre Reise gewesen sein? War Fortune möglicherweise auch eine Schülerin von Parks? Das ist noch so eine faszinierende St. Ives Verbindung.“