Sommerkurse finden an der Rudolf Steiner Malschule jedes Jahr im Juli und August statt.

Sie bieten eine Woche intensives Malen, das von den Teilnehmern weltweit als gesund und genussvoll erlebt wird. Wir arbeiten mit pflanzlichen Pigmenten, und unsere Art, mit Farben zu arbeiten, basiert auf einer Kombination von künstlerischen und therapeutischen Fragen. 

Sommerkurs 13. bis 19. Juli 2022

Malen mit Pigmenten auf Pflanzenbasis 

Thema:  Die Farbwelt der Eurythmiefiguren und die Tierkreisfarben

 

Mittwoch, 13. Juli Einführung in das Thema und Malen 10 – 12 Uhr / 15 – 18 Uhr 
Donnerstag, 14. Juli Malen 9 – 12 Uhr / 15 – 18 Uhr
Freitag, 15. Juli Malen 9 – 12 Uhr / 15 – 18 Uhr 
Samstag, 16. Juli Malen 9 – 12 Uhr / 15 – 18 Uhr 
Sonntag, 17. Juli Malen 9 – 12 Uhr / 15 – 18 Uhr 
Montag, 18. Juli Malen 9 – 12 Uhr / 15 – 18 Uhr 
Dienstag, 19. Juli Rückblick 9 – 12 Uhr 

Donnerstag-Montag: Wir beginnen den Tag (9 – 9.45 Uhr) mit Lesung und Gespräch zum Thema. 

 

Kosten:  Fr 450/Euro 430 (inklusive Material)
Studenten:  Fr 300 /Euro 280 (inkl. Material)

 

Rückblick einer Teilnehmerin des Sommerkurses 2020:

„Meine sieben Tage in der Rudolf Steiner Malschule lassen sich so zusammenfassen: Ein intimes Eintauchen meiner selbst in die Welt der Farben. Es war ein Erleben der Gesten und Möglichkeiten der verschiedenen Farben; wie sie miteinander interagieren und in diesem Prozess, mit dem Künstler, den Schatten des Lichtes des Geistes mitgestalten. Dieser Verflechtungsprozess brachte Formen hervor, machte das Unsichtbare sichtbar.

Ich schätzte auch den gemeinschaftlichen Malprozess zu Beginn, ein Ausgangspunkt, an dem jeder an der Schaffung eines Bildes beteiligt war. Ich finde es schön, dass jeder die Möglichkeit hatte, individuell zu sein und gleichzeitig ein größeres Bild mitzugestalten. Das ermöglichte einen reibungslosen Übergang zur ersten Übung.

Während des Austauschs oder der Präsentation der Bilder am Ende ist es für mich erstaunlich, die individuellen Interpretationen zu sehen… Es gab noch eine weitere tiefe Erkenntnis, die in mir geweckt wurde. Ich wurde irgendwie entblößt, war aber auch hinter den Farben versteckt. Meine Arbeit spiegelt so viel von dem wider, was ich bin, aber niemand weiß, was es bedeutet, bis ich meine eigenen inneren Prozesse artikuliere und mitteile. Ich finde es schön, dass wir uns frei entblößen durften; wir durften verletzlich sein, aber uns nicht völlig offenbaren. Die Farben haben unsere Schatten auf eine gesunde und produktive Weise zum Vorschein gebracht.

Und schließlich war es so heilsam, etwas Ähnliches zu erleben wie die Entfaltung der eigenen Biografie in diesem Prozess. Mein „fertiges“ Werk weist keine Anzeichen der Anfangsphase auf, aber als Mitschöpferin des Prozesses weiß ich, wo es zu finden ist, „der Samen“, und wie er entstanden ist.“ – Kate Estember